
Warum wir aufhört haben, „permanente“ Terrassenheizer herzustellen
Seien wir ehrlich: Außenheizer haben es nicht leicht. Sie müssen dem Regen ausgesetzt sein, in der Sonne verbrennen und täglich mit extremen Temperaturschwankungen umgehen.
Die meisten Hersteller bauen ihre Heizer als verschlossene Gehäuse. Der Heizelement ist dabei fest verbaut. Sobald also ein Rohr kaputtgeht, wird das ganze teure Gehäuse zu einem Haufen Schrott. Das ist eine Verschwendung von Geld und eine Belastung für alle Beteiligten.
Wir haben beschlossen, es anders zu machen.
Die Probleme mit der „festverbauten“ Konstruktion
Tatsache ist: Infrarotröhren halten nicht ewig. Nach ein paar Jahren intensiver Nutzung wird der Faden dünn und das Quarzglas trüb. Das passiert einfach.
Bei einem herkömmlichen Heizer ist die Reparatur ein Albtraum. Man muss das gesamte Gehäuse zerlegen, mit Lötkolben arbeiten – und das alles nur, damit der Heizer wieder funktioniert. Das ist eine mühsame Arbeit, die niemand wirklich erledigen möchte.
Unsere Lösung? Ein Plug-and-Play-System. Wir platzieren das Heizelement in einem separaten Gehäuse mit Schnellverschlüssen. Anstatt den Heizer auseinanderzunehmen, muss man einfach das alte Modul herausnehmen und ein neues einsetzen. Es ist wirklich einfach.
Kompromisse – denn nichts ist perfekt
Wir verwenden Kurzwellen-Infrarotstrahlung – das ist gut, denn man spürt die Wärme sofort. Zudem verwenden wir verstärktes Quarzglas, sodass man sich keine Sorgen machen muss, dass das Glas zerbricht, wenn kalte Regentropfen auf eine heiße Oberfläche treffen.
Aber es gibt einen Haken: Damit die Steckverbindungen stark genug sind, um hohen Stromstrom zu vertragen, muss das Heizgehäuse etwas größer sein. Man verliert zwar ein paar Zentimeter Platz, dafür kann man das Gerät in etwa 10 Minuten wieder in Betrieb nehmen. Das ist mir lieber als weiterhin mit Problemen zu kämpfen.
Wartung in der Praxis
Stellen Sie sich vor, Sie müssen eine Terrasse mit zwanzig verschiedenen Heizern betreuen. Sie können es sich nicht leisten, den ganzen Nachmittag damit zu verbringen, einen kaputten Heizer zu reparieren, während die Kunden im Kalten zittern.
Mit dieser Konstruktion braucht ein Techniker nicht einmal spezielle Werkzeuge. Er muss nur das Modul einsetzen – und schon ist der Heizer wieder in Betrieb. Keine Stillstandszeiten, keine hohen Reparaturkosten und kein Stress.
Wenn ein Rohr kaputtgeht, muss man einfach ein neues einsetzen und kann weitermachen.